Wie vertone ich einen Text?
Mit Grünerator Voice verwandelst du Text in eine Audiodatei. Du kannst damit eine Vorlesefassung, eine Ansage für den Anrufbeantworter oder eine Audiodeskription erstellen. Am Ende kannst du das Ergebnis anhören, herunterladen oder per Link teilen.
So geht's
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Voice öffnen. Öffne im Bereich Arbeiten unter Weitere den Eintrag Voice. Direkt erreichbar ist das Werkzeug auch unter
/voice. -
Text einfügen und für das Hören prüfen. Trage in das Textfeld den Text ein, der gesprochen werden soll. Voice liest grundsätzlich das vor, was dort steht. Schreibe deshalb Abkürzungen aus und entferne Links, Fußnoten oder Zeichen, die nicht mitgesprochen werden sollen.
Wenn du noch keinen fertigen Text hast, klicke unter dem Textfeld auf „Text mit KI entwerfen“ (auf dem Handy das Funkel-Symbol). Je nach Aufnahmeart fragt der Grünerator nach den nötigen Angaben und setzt anschließend einen Entwurf in das Textfeld. Der Entwurf wird noch nicht vertont: Lies ihn vollständig durch und korrigiere Namen, Telefonnummern, Uhrzeiten und Aussprache.
Liegt der Text schon als Datei vor, etwa ein Antrag oder eine Pressemitteilung, klicke auf „Datei einfügen“ (auf dem Handy das Dokument-Symbol) und wähle eine PDF- oder Word-Datei (DOCX). Der Text landet an der Stelle des Cursors. Seitenzahlen, am Zeilenende getrennte Wörter und Zeilenumbrüche aus dem Layout räumt Voice dabei auf; Kopf- und Fußzeilen, Fußnoten und Tabellen prüfst du selbst. Ist die Datei länger als das, was ins Textfeld passt, fügt Voice nur den Anfang ein und sagt dir, wie viel fehlt.
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Pausen setzen. Setze den Cursor an die gewünschte Stelle und klicke auf „Pause einfügen“ (auf dem Handy das Pause-Symbol). Im Text erscheint
[Pause]; in der fertigen Aufnahme dauert diese Pause eine halbe Sekunde. Für eine längere Pause kannst du die Schaltfläche mehrfach verwenden. -
Einstellungen prüfen. Unter dem Textfeld steht in einer Zeile, was gerade eingestellt ist, zum Beispiel „Vorlesefassung · Männlich 1 · Normal“. Klicke darauf, um die Einstellungen aufzuklappen (auf dem Handy öffnen sie sich von unten):
- Art der Aufnahme: Vorlesefassung macht aus einem geschriebenen Text eine Hörfassung und ist voreingestellt. Anrufbeantworter erstellt eine Ansage für ein Büro, eine Ortsgruppe oder ein Abgeordnetenbüro. Audiodeskription beschreibt ein Sharepic, Plakat oder Video für Menschen, die es nicht sehen. Die Art ändert die Hinweise im Textfeld und die erlaubte Textlänge.
- Stimme: Mit dem Lautsprecher neben der Auswahl hörst du eine Probe.
- Tempo: „Langsam“, „Normal“ oder „Schnell“.
Neben der Schaltfläche „Vertonen“ zeigt Voice während des Schreibens die ungefähr erwartete Audiodauer an.
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Audio erzeugen. Klicke auf „Vertonen“ und warte, bis die Aufnahme fertig ist. Längere Vorlesefassungen teilt Voice automatisch in mehrere Abschnitte und setzt sie wieder zu einer Datei zusammen.
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Ergebnis prüfen und verwenden. Spiele die Aufnahme zuerst direkt im Browser ab. Über „Herunterladen“ wählst du das passende Format:
- MP3 eignet sich für Messenger, Websites und Podcasts.
- Telefon-WAV ist für Telefonanlagen wie Fritz!Box, Asterisk und 3CX vorbereitet.
Mit „Link kopieren“ teilst du eine abspielbare Version. Das Ergebnis wird außerdem automatisch in der Mediathek gespeichert; über „Zuletzt vertont“ findest du es später wieder. Änderst du danach Text oder Einstellungen, weist Voice darauf hin — mit „Neu vertonen“ entsteht eine aktualisierte Datei.
Damit die Aufnahme natürlich klingt
- Schreibe fürs Ohr. Kurze Sätze und klare Übergänge lassen sich leichter verstehen als verschachtelte Schriftsprache.
- Schreibe Abkürzungen aus. Aus „OV“, „z. B.“ oder einer Webadresse entsteht sonst nicht immer die gewünschte Aussprache.
- Prüfe Eigennamen besonders sorgfältig. Bei ungewöhnlichen Namen kann eine lautnahe Schreibweise helfen. Höre das Ergebnis danach noch einmal vollständig an.
- Nutze Pausen gezielt. Eine Pause zwischen Begrüßung, Information und Kontaktmöglichkeit macht besonders Anrufbeantworter-Ansagen verständlicher.
- Kontrolliere KI-Entwürfe. Der Entwurfsassistent hilft beim Formulieren, kennt aber nicht automatisch eure tatsächlichen Erreichbarkeiten oder Kontaktdaten.
Wenn es nicht klappt
- „Vertonen“ ist ausgegraut? Das Textfeld ist leer oder eine Aufnahme wird bereits erzeugt.
- Der Text wird an einer Stelle falsch gesprochen? Ändere die Schreibweise im Textfeld und erzeuge eine neue Aufnahme. Satzzeichen und ausgeschriebene Begriffe helfen bei Betonung und Aussprache.
- „Datei einfügen“ klappt nicht? Unterstützt werden PDF und DOCX mit höchstens 20 Seiten. Eine ODT-Datei speicherst du vorher als PDF oder DOCX.
- Der Text ist zu lang? Beachte den Zeichenzähler unter dem Textfeld. Die Vorlesefassung erlaubt bis zu 24.576 Zeichen; Anrufbeantworter und Audiodeskription haben niedrigere, in der Oberfläche angezeigte Grenzen.
- Das Tagesbudget ist aufgebraucht? Voice zeigt nach einer Aufnahme die verbleibenden Bäume an. Neue Vertonungen sind wieder möglich, sobald das tägliche Budget zurückgesetzt wurde.
- Der Download schlägt fehl? Die Aufnahme bleibt in der Mediathek gespeichert. Öffne „Zuletzt vertont“ und versuche den Download dort erneut.
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