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Das große Work-Update

Newsletter April 2026


Wir müssen alle mehr arbeiten, heißt es. Wie es selten heißt: Wir müssen effizienter arbeiten. Aber warum eigentlich nicht? Mit einem KI-assistierten Arbeitsplatz können wir schneller und effizienter werden, ohne den Menschen zu ersetzen. Dafür veröffentliche ich heute das Work-Update. Der neue Grünerator Workplace ist präzise für Vorstandsarbeit, Kreis- und Landesgeschäftsstellen sowie kleine Abgeordnetenbüros erstellt worden. Ich habe versucht, die Workflows beim Erstellen von Pressemitteilungen, Social-Media-Posts und Anträgen so gut es geht nachzuempfinden.

Grünerator Docs – Grünes Google Docs

Ich muss zugeben: Ich bin großer Fan von Google Docs. Die Einfachheit, gemeinsam mit anderen an Dokumenten zu arbeiten, fand ich immer großartig. Aber für Parteizwecke ein Google-Programm zu verwenden? Schwierig.

Dafür veröffentliche ich endlich ein Feature, an dem ich schon länger arbeite: Grünerator Docs. Grünerator Docs ist ein KI-assistierter Dokumenteneditor, der ähnlich funktioniert wie Notion oder WordPress. Das Design ist clean und arbeitsfokussiert. Ihr könnt verschiedene Dokumententypen erstellen, von abhakbaren To-Do-Listen über Terminpläne bis hin zu Anträgen und Pressemitteilungen.

Diese können anschließend geteilt werden, entweder nur für Parteimitglieder (hinter Login) oder öffentlich. Das Teilen von Dokumenten war relativ kompliziert zu programmieren; sollten hier Fehler auftreten, meldet euch gern! Docs basiert auf einer Open-Source-Software, die unter anderem von der deutschen und französischen Regierung getragen wird. Grünerator und Europa – das passt einfach.

Grünerator Boards – Grünes Trello

Womit ich nie so wirklich warm wurde, sind Trello-Boards. Da sie jedoch sehr beliebt sind, habe ich mir überlegt, wie man sie intelligent in den Grünerator integrieren kann.

Herausgekommen sind die neuen Grünerator Boards. Sie funktionieren exakt wie jene Trello-Boards, sehen dabei jedoch großartig aus und können mit der Grünerator-KI erstellt werden. In den Boards können neben Kommentaren auch Dokumente aus Grünerator Docs zugeordnet werden. Außerdem arbeiten die Boards kollaborativ – dazu gleich mehr.

Gruppen und kollaboratives Arbeiten

Erstmals ermöglicht der Grünerator nun gemeinsames Arbeiten. Dafür starte ich ein neues Feature: Gruppen. Diese funktionieren einladungsbasiert und dienen als zentraler Content-Hub für die Zusammenarbeit in eurer Geschäftsstelle, eurem Vorstand oder eurem Social-Media-Team. In Gruppen können Boards, Dokumente, Grüneratoren, Notebooks und Links geteilt sowie Boards und Dokumente gemeinsam bearbeitet werden. Aktuell können nur Admins Inhalte in Gruppen einpflegen – das ist zunächst so gewollt, ich passe es aber ggf. später an.

Meiner Meinung nach kann dies ein echter Meilenstein für die gemeinsame, KI-assistierte Arbeit werden. Allerdings braucht es noch etwas Zeit, da kollaborative Features extrem schwer zu testen und zu debuggen sind. Dafür brauche ich jetzt deine Hilfe!

:::tip Komm in die Grünerator-Testgruppe! Dort habe ich einige Dokumente und Boards hinterlegt, die du austesten kannst. Melde dich gern, wenn du dabei sein möchtest. :::

Neue und verbesserte Notebooks

Ich arbeite daran, die Notebooks weiter zu verbessern. In manchen Notebooks kann nun direkt in den Quellen recherchiert werden, sodass Inhalte besser überprüft werden können: Wurde der gesamte Kontext beachtet? Hat der Grünerator etwas übersehen? Zudem wurden eine Reihe kleinerer Verbesserungen umgesetzt, wodurch die Notebooks nun ansprechender aussehen und schneller laden.

Leider ist dadurch ein neuer Fehler aufgetreten, der insbesondere bei längeren Texten zu einem Flickern beim Laden führt. In seltenen Fällen kann es auch vorkommen, dass der Grünerator Zahlen falsch interpretiert.

Aber: Mittlerweile sind über 10.000 Dokumente im Grünerator hinterlegt! Um diese aktuell zu halten, habe ich ein spezielles, noch experimentelles Tool entwickelt. Dieses durchsucht einmal pro Stunde automatisch die Websites der jeweiligen Landesverbände und fügt neue Texte in den Grünerator ein. Das Ziel ist, die Datenbank schnell zu erweitern – ohne zusätzlichen Personalaufwand. So bleibt der Grünerator selbst in Wahlkampfzeiten stets auf dem neuesten Stand.

Chats: Klimaneutral und mehr

Ab sofort nutzen wir für den Grünerator-Chat und alle Notebooks ausschließlich Server mit erneuerbaren Energien und ohne Wasserkühlung. Dadurch sind alle Texte und Prozesse klimaneutral.

Der Grünerator-Chat kann nun Boards und Dokumente erstellen und auslesen – das ist für mich der (zukünftige) Gamechanger. Ein möglicher Workflow könnte so aussehen:

  1. Person A erstellt mit dem Grünerator eine Pressemitteilung.
  2. Daraus wird ein Dokument generiert, das mithilfe der KI-Assistenz finalisiert wird.
  3. Das Dokument wird als Link oder über eine Gruppe an Person B weitergeleitet.
  4. Person B nutzt das Dokument (z. B. durch Zitieren mit @docs im Chat), um Social-Media-Posts zu erstellen, und fügt diese ins Dokument ein.
  5. Anschließend kann das Dokument mit einer Personengruppe C (z. B. einem Vorstand) geteilt werden, die Kommentare hinterlässt.

All diese Funktionen befinden sich noch in einer sehr frühen Phase, und ich konnte viele Aspekte noch nicht ausführlich testen. Daher wird der komplette Workflow noch etwas Zeit benötigen. Aber genau so stelle ich mir die zukünftige Arbeit mit dem Grünerator vor.

Tools, Tools, Tools

Auf der runderneuerten Startseite finden sich eine Reihe neuer, experimenteller Tools:

  • Scanner: Macht Texte digital lesbar – auch handgeschriebene! Wer Protokolle lieber auf Papier schreibt, kann sie mit dem Grünerator in bearbeitbaren Text umwandeln.
  • Transkribierer: Erstellt Protokolle aus aufgezeichneten Meetings – inklusive Sprecher*innenerkennung, falls gewünscht.
  • Grünerator Connect: Verbindet den Grünerator mit ChatGPT, Claude, Le Chat, OpenWebUI & Co. und ermöglicht die Nutzung der Grünerator-Daten in eurer (Zweit-)liebsten Chat-App.
  • Neue Websuche: Jetzt als Perplexity-ähnlicher Chat verfügbar.

Lieber schlecht kopiert als gut selbst gemacht

Dachte sich die FDP Bayern und hat den Grünerator, wie er früher war, kopiert und „Liberator" getauft. Mit denselben Textformen, denselben Überschriften, denselben Design-Elementen sowie einer teils falsch übernommenen Datenschutzerklärung. Heißt es nicht, die größte Ehre ist es, kopiert zu werden? Danke an Solveigh fürs Melden.

Der Grünerator wurde zudem von der Bundestagsfraktion im Spiegel erwähnt.


Der Grünerator befindet sich derzeit in besonders aktiver Entwicklung. Es können vermehrt Fehler auftreten. Hierbei brauche ich deine Unterstützung. Bei Fragen oder Problemen, insbesondere beim Login, wende dich gerne jederzeit an den Support-Chat (Deutschland) oder an das Helpdesk (Österreich). Du kannst diesen Newsletter gerne in deinem Orts- oder Kreisverband versenden. Interessierte können sich jederzeit unter fax.gruenerator.de anmelden.

Viel Spaß beim Grünerieren!

Moritz